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Reproduktion = für Nachwuchs sorgen

7 Küken der Reiherente = gute Reproduktion (10.07.2015, W'meer)

Der Nachwuchs des Jahres 2017, mit Fachterminus K1 genannt, ist so wie die Altvögel in den Winterquartieren (Zugvögel). Bei den Jahresvögeln können Jung- und Altvögel kaum mehr unterschieden werden, Ausnahme: Schwäne. 

Die offizielle Brutperiode endet am 15.07. eines Jahres. Fragt sich nur, ob sich die Natur an die menschlichen Vorgaben hält. Wohl kaum!

Flügge Jungvögel und Dunenjunge sind bei der jeweiligen Artinfo zu finden.

Brutperiode-Angaben: A = Anfang, M = Mitte, E = Ende, Zahl = Monat

Reproduktionsprobleme 2018 möglich

Für einige Vogelarten könnte es dieses Jahr Probleme mit dem Nachwuchs geben.

Dazu gehören u.a. die Wiesenweihe (Rote Liste: stark gefährdet) und der Kiebitz (Rote Liste: gefährdet) . Warum kann es dazu kommen?

Seit September '17 bis jetzt, Januar '18, ist mehr Niederschlag gefallen als normal (Jahresdurchschnitt 700-800 mm, 2017: 1000-1100 mm).

26.12.2017 Getreide-Stoppelfeld

Besonders der nasse Spätsommer und Herbst '17 führten dazu, dass viele Äcker in der Marsch noch nicht bearbeitet u. bestellt werden konnten. Wintergetreide konnte kaum gesät werden. Den Landwirten bleibt nur die Ansaat von Sommergetreide bei passender Witterung. Dies hat wahrscheinlich Folgen für den Bruterfolg der Wiesenweihe, deren bevorzugte Bruthabitate Wintergerste und -weizen sind, gefolgt von Triticale (Kreuzung von Weizen u. Roggen) und Roggen. Das Wintergetreide hat zu Beginn der Brutperiode Mitte/Ende Mai eine Wuchshöhe, die den Greifen die nötige Deckung für Nestbau, Brut und Jungenaufzucht bietet. Ob die Art auf anders bestellte Flächen ausweicht, bleibt abzuwarten.

26.12.2017 Maisstoppeln; für die schweren landwirtschaft-lichen Maschinen nicht befahrbar 

Hinzu kommt der Mangel an Mäusen, deren Vermehrung auf den nassen landwirt-schaftlichen Flächen kaum gegeben ist. In 2016 wurden mehrere Bruten wegen Nahrungsmangel aufgegeben. Schon jetzt gibt es sowohl für Schleier- u. Waldohreule als auch für die nordischen Greifvogelgäste damit erhebliche Probleme. Um selbst zu überleben, weichen die Altvögel auf die Jagd auf Kleinvögel aus.

 

Der Kiebitz liebt kurzrasige Habitate für Brut und Jungenaufzucht. Er könnte auf den Feldern mit Sommergetreide zur Brut schreiten. Die Bearbeitung dieser Äcker mit ver-schiedenen Pestiziden und Halmverkürzern dürfte seinen Bruterfolg auch in Frage stellen. Bleibt zu hoffen, dass es weniger schlimm kommt als befürchtet.

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Aktualisiert am:

15.11.2018

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