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Entwicklungen am Wangermeer 2019

Planung für den Bau von Stelzenhäusern auf dem Wasser auf der Westseite der Helmsteder Str. (gegenüber Siedlerweg)

Foto: 2019-12-15

Planung für die Errichtung einer Hausboot-Marina im SO-Bereich des W'meeres (west-liches Ufer)

Foto: 2019-12-15

Erschließungsarbeiten für den 2. Bauabschnitt (Häuser bis Strichellinie) auf dem NLG-Gelände kurz vor dem Abschluss; ob Wiesenbrüter die restliche Fläche noch annehmen, bleibt abzuwarten     Foto: 2019-12-15

EU-Mittel für Wangermeer-Weg

Die Gemeinde Wangerland erhält 100.000 € EU-Mittel zum weiteren Ausbau des Wangermeers: Die Leader-Aktionsgruppe Nordseemarschen (...) hat das Geld als Zuschuss für den Weiterbau des Rundwegs ums Wangermeer bewilligt. Angedacht ist am Ostufer die Fortsetzung des Wegs für Radfahrer/Spaziergänger samt Anlage eines Naturlehrpfades.

Quelle: NWZ 2019-11-27, S. 35

Damit ist der Rückzugsbereich für die Natur im Nordosten des Gewässers hinfällig. Ständige Störungen verschiedenster Art werden die Folge sein.

Kein 2. Alcatraz wurde die durch einen Damm verbundene Insel, aber vernünftig gesichert. Seit dem 22.05. hat sie Bewohner: Jungvieh eines Landwirtes aus dem nördlichen W'land. Inwie-weit die vorkommenden Pflanzen, meist Schilf und Steinklee, eine ausreichende Ernährung bieten, bleibt abzuwarten. Zumindest kann das Gelände nicht mehr als Hundefreilauffläche genutzt werden. Mal sehen, was die Angler dazu sagen.

Das gemeindeeigene Mähräumboot (Anschaffung 180 - 200 tsd. €, jährliche Folgekosten mit Abschreibung ca. 70.500 €) ist da, wurde auf den Namen "Mähwiefken" getauft und am 17.05.19 mit Kran ins Wasser gesetzt.

erneute Teil-Vergrämung von Kiebitz, Uferschnepfe und Co. am Wangermeer / NLG-Areal seit 13.03.19

Wie schon in 2018 betreibt der Eigenbetrieb Wangermeer, eine 100%ige Tochter der Gemeinde Wangerland mit einem Schuldenstand von gut fünf Millionen Euro, auf dem NLG-Gelände am Wangermeer (gegenüber der Hotelanlage = Ex-Kaserne) die Vergrämung der dort in den letzten Jahren brütenden Kiebitze, Uferschnepfe und weiterer Arten.

Aber: Dieses Jahr wurde nicht die ganze Fläche mit Vergrämungsstangen versehen, sondern nur ein gutes Drittel im Anschluss an die bestehende Bebauung. Ob die Vögel sich auf die freie Fläche konzentrieren oder auch zwischen den Stangen brüten, bleibt abzuwarten.

Die Vergrämung erfolgt, weil das Areal den 2. Bauabschnitt umfasst, der ab ca. Mai erschlossen werden soll.

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Aktualisiert am:

27.01.2020

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