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Praktischer Vogelschutz

ist ein Bereich, zu dem fast jeder etwas beitragen kann.

Dazu bedarf es keiner größeren finanziellen Aufwendungen, obwohl auch dies möglich ist. Nach oben sind - wie fast überall - keine Grenzen gesetzt. Doch ob diese Investitionen sich in der Praxis "lohnen", würde erst die Zukunft zeigen. Denn die Frage ist: Nehmen die Adressaten, für die die Investition getätigt wurde, diese an?

 

Oft reicht es schon zu versuchen, sich in die Lage derjenigen, denen man wohlgesonnen ist, hineinzuversetzen.

Durch das Fällen alter hoher Bäume aus unterschiedlichen Gründen gehen Höhlenbrütern immer mehr Nistmöglichkeiten verloren. Gleiches gilt auch für die Sanierung von Altbauten und den modernen Hausbau. Hier lässt sich relativ leicht Abhilfe schaffen.

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Dazu tragen Nisthilfen bei, die es in vielfältiger Form für eine ganze Reihe von Vogel-arten zu kaufen gibt. Genaueres lässt sich im Internet erfahren. Selbst gebaute erfüllen ihren Zweck oft ebenso gut. Am häufigsten werden Kästen für kleine Sing-vogelarten wie Meisen aufgehängt. Einige Arten benötigen Spezialkästen.

Entscheidend für eine Ansiedlung sind mind. zwei Punkte:

Kommt die Vogelart überhaupt in dem Areal vor?

Besteht die Möglichkeit, die Nisthilfe optimal (Einflugloch nach Ost bis Süd ausge-richtet, Schatten vor der Mittagssonne) zu platzieren?

Frühzeitiges Aufhängen im Herbst verbessert den Erfolg. Die Vögel nutzen die Kästen als Schlafplatz im Winter und nisten dann oft auch dort.

Besteht ein ausreichendes Nahrungsangebot in der Umgebung?

Ist der Kasten vor wildernden Hauskatzen sicher?

Zudem braucht es etwas Geduld. Wenn nicht im 1. Jahr, so kann ein Besatz im 2. Jahr erfolgen. Ansonsten heißt es: Umhängen.

 

Fotos/(C): V.K.Prueter, wenn nicht anders angegeben

Am 20. Dez. 2017 wurde eine Nisthilfe für Schleiereulen in Süd-Wollhuse durch Mitglieder der WAU angebracht; endlich! Im letzten Quartal 2016 war dem schon zuge-stimmt worden, doch die Kastenbeschaffung verzögerte sich aus verschiedenen Gründen.

Die im November '17 bestellte und gelieferte Nisthilfe musste aber zunächst an die Vor-Ort-Bedingungen angepasst und daher umgebaut werden. Die auf den Fotos sichtbare Öffnung zum Reinigen war 1. zu klein, 2. wurde sie durch die Anbringungsmöglichkeit versperrt. Hans Uhlmann und Volker K. Prueter ersetzten die starre Front-seite mit Einflugloch durch eine klappbare.

Mit Frontlader und Leiter wurde der Kasten in die gewünschte Position gebracht und stabil befestigt. 

Nach getaner Arbeit von der Chefin des Hofes festgehalten: H. Uhlmann, Landwirt Enno Rieken, V. K. Prueter, Wolfgang Köhler (v.li.)

 Bleibt zu hoffen, dass die ortsansässige Schleiereule den Kasten annimmt.

Im Normalfall liegt die Einflugöffnung des Kastens direkt vor dem Einflugloch in einer Mauer o.ä.; alle zwei Jahre sind die Kästen zu reinigen, da sowohl die Gewölle als auch Nahrungsreste nicht von den Altvögeln entsorgt werden.

Höhlenbrüter wie Kohl-, Blaumeise, Haus-, Feldsperling, Star u.a.

Im Oktober sollten die meisten Nistkästen kontrolliert und gereinigt werden. Sie werden als Schlafquartiere von einigen Arten genutzt und daher ungezieferfrei sein.

Um den Vögeln zu helfen, die sich dann dort für den Winter einnisten, kann man eine Grundlage an Nistmaterial dazugeben. Holzwolle, Heu und Federn bilden eine gute Grundlage, um den Winter zu überstehen und erfolgreich zu brüten.

Federn finden die Vögel zwar auch in freier Natur, doch kann ihnen die "Arbeit" erleichtert werden. Ein paar Hände Federn aus einem alten Federkissen in einen nicht benötigten Gitter-Futtersilo geben und schon wird der Beobachter merken, wie schnell dieser geleert wird.

Baumläufer

Spezielle Nisthilfen sind dafür notwendig. Es lässt sich hier auch mit einfachen Mitteln eine solche erstellen, doch wichtig ist der Schutz vor dem Wetter. Dies leisten wohl nur gekaufte Kästen bei richtiger Anbringung.

Jährliche Reinigung ist nötig.

Turmfalke

Die Art benötigt nur bedingt Nisthilfen, denn sie sucht sich auch Mauernischen an Gebäuden oder brütet in alten Krähennestern.

Hier ein gekaufter älterer Kasten an einer Scheunenwand 

Einfache Nisthilfen aus Holz werden aber ebenso angenommen.

Eine Reinigung ist nicht erforderlich.

(Turmfalken-Weibchen während der Brut) 

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Aktualisiert am:

23.02.2018

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