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Chronologie 2015 - 2016

für Naturfreunde

Der Eigenbetrieb Wangermeer, 100%ige Tochter der Gemeinde Wanger-land, war in 2016 bestrebt, auch etwas für Naturfreunde zu schaffen. Leider wurde bei den Neuerungen fachlicher Rat nicht eingeholt oder nur bedingt umgesetzt.

Um Besuchern die Möglichkeit zu geben, Vögel auf/am W'meer zu beobachten, wurden eine Storchennisthilfe (s.u.) und ein  Vogelbeobachtungsstand errichtet, letzterer mit.....

.....nicht durchdachtem Zugang; der den Stand betretende Beobachter verscheucht alle sich in der Nähe befindlichen Vögel durch die deckungsfreie Treppe. Der Stand an sich ist gut. Das montierte Fernglas ist eine nette Beigabe, doch nur von Personen ab einer bestimmten Größe nutzbar.       (05.06.2016)

Im Spätherbst wurde eine Zuwegung zum Beobachtungsstand geschaffen. Zudem wurden Büsche gepflanzt, die einen gewissen Sichtschutz geben, solange sie begrünt sind. Zudem soll eine Totholzhecke zwischen Weg und Büschen gesetzt werden. Dann wäre Sichtschutz gewährleistet.

Im Stand wurden je eine große und kleinere Schautafel angebracht, die dem Besucher Infos über das Vogelleben am Wangermeer geben.

Die Storchennisthilfe befindet sich mind. 700 m entfernt von dem Beobachtungs-stand und wurde möglicherweise zu nah an der Baumreihe zum Ex-Bauernhof aufgestellt.                (02.07.2016)

Vogelschutzarmaturen an 110-KV-Leitung

Am Wangermeer werden für das NLWKN (Niedersächsisches Landesamt für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) im Auftrag der WAU Jever regelmäßig Vogelzählungen, meist alle 14 Tage, durchgeführt. Seit 2013, nach Umlegung der Hochspannungsleitung, musste der Betreiber dieser Webseite immer wieder verletzte größere Vögel feststellen (Zwergschwan, Grau-, Blässgans, Großer Brachvogel, Möwen), die wegen einer Flügelschädigung flugunfähig waren. Der Verdacht lag nahe, dass dies durch die Freileitungs-Trasse, die im Norden und Süden dicht am Gewässer verläuft, verursacht wurde.

Im Februar 2015 fand VKP im Süden unterhalb der Leitung zwei tote Höckerschwäne. Um weiteren Opfern möglichst vorzubeugen, wendete er sich an den Vorsitzenden der WAU, Werner Menke, der dem Versuch der Abhilfe volle Unterstützung zusagte. Denn immerhin ist die WAU ein friesischer Umweltschutz- und kein "Vogelzähl"verein.

Im Mai wurde die Firma AVACON als Eigentümer der Leitung gebeten, an drei Mastfeldern Vogelschutzarmaturen anzubringen, um das Hindernis kenntlich zu machen.

Höchst erfreulich war die unerwartet schnelle Reaktion der Firma, vertreten durch Wolfgang Dee. Bei einem Ortstermin Mitte Juli erhielten Menke und Prueter die Zusage, die Leitung vom Umspannwerk Hohenkirchen bis zum nordwestlichen Leitungsknick - insgesamt sieben Mastfelder, also weit mehr als ursprünglich erbeten - mit Armaturen zu versehen. Durchgeführt werden sollte die Aktion je nach Witterungsverhältnissen zwischen dem 15. August und 15. September.

Am 08.09.15 startete die Aktion im Beisein von Presse, Funk und Fernsehen. Am obersten Stahlseil - kein Strom führendes Kabel - wurden im Abstand von 25 m spezielle Vogelschutzarmaturen angebracht. Das Bild verdeutlicht das hohe fliegerische Können des Piloten sowie den Mut des Monteurs.

Für die schnelle Reaktion der Firma AVACON wurde den Anwesenden Firmenvertretern, Herrn Dee und Frau Fiedler, ausdrücklich gedankt.

Es bleibt zu hoffen, dass die Aktion den gewünschten Effekt erzielt und damit die Zahl der Vogelopfer gegen Null geht.

Im Februar/März 2016 wurden allerdings von einem Jagdberechtigten und VKP sechs (6) tote Höckerschwäne im Leitungsbereich am Nordufer gefunden.

Nach Information der Firma AVACON über die WAU Jever kam es im  Spätsommer zu einem Ortstermin mit dem TNL Umweltplanungsbüro, welches mit Leitungsproblemen besonders vertraut ist. Beschlossen und von AVACON als Finanzierer genehmigt wurde eine Erfassung der Leitungsopfer von Oktober 2016 bis März 2017. Diese führen zwei selbstständige Ornithologen aus dem hiesigen Raum durch. Auf die Ergebnisse darf man gespannt sein.

Geländenutzung am W'meer

Der Betreiber des Fußballgolf-Platzes erweiterte seine Bauten und sein Programm in 2015/16. WC-Container, zwei mit Holz verkleidete Material-Container, Pavillon und Blockhütte (v. li.) stehen jetzt. Die zwei Container direkt am Ufer wurden ebenfalls mit Holz verkleidet.       (19.10.2015)

Sitzen bei Wind und Wetter im Pavillon mit Blick auf den See ist nun möglich. Rechts ein neuer Steg, ....

(19.10.2015)

...der vorläufig erst mal nur dem SUP = Stand-Up-Paddling dient. Geplant ist ein Bootsverleih.    (19.10.2015)

Vom Außenhafen Hooksiel ans W'meer verlegt wurde blokart = Landsegeln in dreirädrigen Vehikeln, dem Strand-segeln abgeschaut. Auf dem Foto sind die dunklen Tonnen als Markierung  zwischen  Landsegeln und Fußballgolf erkennbar.     (29.09.2015)

Aus dem Fußballgolf-Platz wurde der >BUHL Activity-Park<. Neben den oben genannten Aktivitäten kann dort jetzt auch BLOBBING betrieben werden.

(02.07.2016)

Der Angelverein Jever hat das Gewässer offiziell ab dem 01.05.2015 für einen Zeitraum von 12 Jahren gepachtet (1.000 €/Jahr, Jahr 1 - 5 pachtfrei). Dafür sorgt der Verein durch die Stellung von Arbeits-kräften mit für die dringend notwendigen Uferbefestigungen. Das Material zahlt der Eigenbetrieb Wangermeer. Durch einen gewollt zu hohen Wasserstand sind die Uferabbrüche stark.     (11.04.2015)

Eine erste Maßnahme erfolgte am 11.04. am Ostufer im Bereich der Fußballgolf-Anlage. Der Bau von Schlengen zur Ufersicherung soll hier auf einer Länge von 100 m getestet werden. Solange der Wasserstand aber nicht gesenkt wird, waschen die Wellen über den Uferschutz. 

Vor dem Uferschutz soll Schilf wachsen, doch könnte es da Probleme mit der Wassertiefe geben, denn bei über einem Meter Wassertiefe wächst es nicht mehr. Die Uferkante fällt zu steil ab.  (14.04.2015)

Pflanzaktion am 08.03.15 am östlichen Teilabschnitt des Nordweges als Wild- und Windschutzstreifen. Für die Gemeinde ist positiv, dass die Gelder für ca. 1250 Pflanzen zu 75% von der Landesjägerschaft übernommen wurden. Dies ist der Initiative der Grimmenser Jägerschaft zu verdanken. Dank einer Landschaftsarchitektin wurden passende einheimische Pflanzen ausgewählt, die der Tierwelt von Nutzen sein werden. Auf ein angedachtes Sammelsurium von im Garten nicht mehr gewollten Pflanzen wurde verzichtet, aber es gab diese Idee. Mit einer Ausfallquote von 30% wird gerechnet.    (08.03.2015)

Wie erfolgreich die Pflanzaktion im Norden  gewesen ist, vermag man nur bei genauem Inaugenschein zu sagen. Eine dichte Kraut-schicht verdeckt die Setzlinge, deren Ausfall-quote aber wohl geringer ist als prognostiziert.

In 2016 ließ sich erkennen, dass die meisten Setzlinge das erste Jahr überstanden haben, was sehr erfreulich ist.           (30.09.2015)

Um die Tierwelt vor Störungen durch immer wieder frei laufende Hunde - trotz Verbots - zu schützen, wurde im Dezember auf Initia-tive der Jägerschaft ein durch Spenden finanzierter Wildschutzzaun errichtet. Dieser verläuft entlang der im März 2015 erfolgten Pflanzung von Sträuchern im östlichen Abschnitt des Nordweges. In 2016 gab es eine weitere Pflanzaktion im Westteil.    (01.12.2015)

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Aktualisiert am:

23.05.2018

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