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Hitzestrategien der Tiere
NABU NI PM 2020-06-24 hitzestrategien.pd[...]
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WASSER ist LEBEN!

Die Vogeltränke wurde von der Ringeltaube zum Baden genutzt.

Vögel nehmen gerne täglich ein Bad. Für manche Arten kann es auch ein Staubbad sein. Durch die Schaffung von Wasserstellen mit täglichem Wasserwechsel tragen wir mit zum Schutz der Vögel bei: Trinken und Gefiederpflege mit einer Klappe

Foto: VKP, 28.07.2018, Hoh Garten

Futter verzweifelt gesucht!

Wegen der Trockenheit halten sich Regenwürmer, Hauptnahrung von z. B. Drosseln und Staren, tiefer im Boden auf, sind also nicht erreichbar. Nachts, wenn die Würmer zum Fressen nach oben kommen, schlafen die Vögel.

Auch Insekten gibt es trotz der günstigen Witterung nicht mehr! Das Anlegen von Blühflächen reicht nicht. Der Nachwuchs der Insekten braucht bestimmte Futterpflanzen. Sind die nicht vorhanden, wird es nichts mit der Reproduktion.

Vögel füttern und wenn ja, wann?

Hier streiten sich Pro- und Kontra-Fraktion. Letztendlich muss dies jeder für sich ent-scheiden. Ich zumindest sehe es weiter als der NABU, der von der Linie Nicht-Füttern zur Winterfütterung umgeschwenkt ist.

Das ganze Jahr hängen bei mir Silos mit Erdnussbruch und Sonnenblumenkernen. Beides wird von Kohl- u. Blaumeise, Haus- u. Feldsperling sowie 2-3 Finkenarten  angenommen. Hintergrund dieser Ergänzungsfütterung ist für mich, dass die Altvögel weniger Zeit für die eigene Nahrungssuche verwenden müssen und so mehr Futter für die Jungen heranschaffen können.

Dieses Buch ist aus meiner Sicht sehr zu empfehlen. Die Autoren erklären, warum es Sinn macht, das ganze Jahr zu füttern und damit einen ganzjährigen Vogelschutz zu betreiben. Einen Stichpunkt nenne ich: immer geringer werdende Vielfalt an Pflanzen durch aufgeräumte Gärten und Intensiv-Landwirtschaft und damit einhergehender Mangel an Insekten = Nahrung für Vögel.

Kosten 9,99 €      ISBN 978-3-440-15693-3  Kosmos

gequetschte Haferflocken / Rapsöl

Sonnenblumenkerne / Waldvogelfutter

Erdnussbruch / fertige Mischung

Meisenringe o.ä. selbst herstellen
Zutatenliste zur Herstellung
NABU NI PM 2020-02-12 futter selbst.pdf
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Im Winter kommt bei mir eine Bodenfütterung für meist am Boden nach Nahrung suchende Arten wie Amsel, Buchfink, Rotkehlchen u.a. dazu. Je nach Witterung beginne ich damit im Oktober / November. Da mir für den Winter das fertig zu kaufende Futter zu teuer ist, mische ich selbst: zu gequetschten Haferflocken (1kg) Rapsöl (ca. 0,2l) geben, gut durchmischen; hinzu kommen Waldvogelfutter, Erdnussbruch, Sonnenblumenkerne und ungeschwefelte Rosinen (zerkleinere ich noch). Je nach Belieben und Geldbeutel bestehen Variationsmöglichkeiten. Dieses Mischfutter kommt bestens an. Reife oder faulige Äpfel (keine schimmeligen!) werden von einigen Arten, bes. Drosseln und Stare, auch gern gefressen.

 

Essensreste jeglicher Art sind NICHT zu verfüttern, da sie gesalzen, gewürzt und bei Frost gefroren sind. Solche Reste führen meistens zum Tode der Vögel.

 

Der Mischung gebe ich von Februar bis April noch zuvor getrocknete zerkleinerte  Eierschalen dazu, um den Vögeln Kalk zu bieten. Dies ist besonders  für die  begin-nende Brutzeit sinnvoll. Der Kalk scheint auch aufgenommen zu werden, denn sonst müsste er auf Dauer sichtbar sein. Der Einfall kam, weil ich mich daran erinnerte, dass Hühnerhalter ihren Hennen leere Eierschalen vorwerfen und diese von den Vögeln aufgepickt werden.

Mind. ein Buntspecht kommt täglich zu Besuch in den Garten. Ihm biete ich seit Anfang Oktober Fettfutter in einem Futterklotz an.

Zusätzlich wird der Specht (oder mehrere?) mit am Baum ausgelegten Haselnüssen verwöhnt. Gerade zur Brutzeit kam die Spechtfrau morgens und zeigte durch das nuss-öffnende Hämmern ihre "Freude" über das Angebot an.

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Aktualisiert am:

03.07.2020

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