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Geschichte der Vogelforschung

Überblick

ab 1847 ornithologisches Tagebuch durch Heinrich Gätke (Helgoland) mit meteorologische Daten;

1891 Buch „Die Vogelwarte Helgoland“ von H. Gätke erschienen;

1909 Beringung von Zug- und Brutvögeln auf der Insel durch Hugo Weigold

1910 Gründung der „Vogelwarte Helgoland“; als Basismaterial Gätkes Nachlass (Vogelsammlung, wissenschaftliche Bibliothek); Fortsetzung der Arbeit Gätkes;

1911 Anlegen eines „Biologischen Versuchsgartens“ auf dem Oberland in einer Mulde, in der sich nach starken Regenfällen Tümpel bildeten; Anpflanzungen zum Anlocken und Fangen von Vögeln;

ab 1920 Umstieg von Netzen auf Helgoländer Trichterreusen;

ab 1924 Ausbau der Vogelzugforschung

1939-1945 Beringung von Vögeln auf Helgoland

1946 Vogelwarte wird zum eigenständigen „Institut für Vogelforschung“ (IfV)

1947 Umsiedlung nach Wilhelmshaven

 

Neubeginn auf Helgoland

März 1953 Gründung der „Inselstation Helgoland“; wichtigstes Anliegen: Wiederherstellung und Inbetriebnahme des Fanggarten; zu verrichtende Arbeiten: Baumfällungen, Neuanpflanzungen, Umgestaltung von Bombentrichtern zu den einzigen reinen Süßwasserteichen auf Helgoland, entwickelten sich zu Anziehungspunkten für rastende Zugvögel und die Brutvögel der Insel

1960 mit Fertigstellung des Fanggartens und neuen Zaunes Wiederaufnahme des bis heute fortgesetzten standardisierten Fangbetriebes

 

Die jüngsten Jahrzehnte

ab 1966 Umzug innerhalb Wilhelmshavens auf das heutige Gelände des alten Fort Rüstersiel; Neubau eines zweiten Tierhauses mit einer Erweiterung der Möglichkeiten, Vögel für Untersuchungen unter kontrollierten Bedingungen zu halten; Ausbau des Hauptgebäudes, Umstrukturierung von Beringungsarbeit und Beringungszentrale; Besetzung vakanter Wissenschaftlerstellen

ab 1978 Ausbau derökologisch ausgerichteten Küstenvogelforschung durch Dr. Peter H. Becker, Beginn überregionaler Langzeitvorhaben; Stärkung der Küstenvogelforschung durch Dr. Klaus Michael Exo (ab 1984)

ab 1990 Prof. Dr. Franz Bairlein Leiter des Instituts mit Forschungsschwerpunkt Vogelzugforschung; weitere Schwerpunkte sind die Populationsbiologie und Projekte der Umweltforschung

1990er Jahre schrittweise Modernisierung und Vergrößerung des Instituts, die bis zum Beginn der 2. Dekade des 21. Jh. dauerte.

 

Quelle:

100 Jahre Institut für Vogelforschung „Vogelwarte Helgoland“ in Wilhelmshaven

Aktualisiert am:

21.08.2018

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