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Neues zum Naturschutz/Umweltschutz

Umweltminister Lies fordert 1 Milliarde Euro für neue Gemeinschaftsaufgabe
Umweltministerkonferenz fasst Beschluss zur Schaffung einer neuen Gemeinschaftsaufgabe Naturschutz nach den Aufgaben Agrarstruktur und Küstenschutz. Die Energiewende wird mit großen Eingriffen in Natur und Landschaft einhergehen.
Lies fordert 1 Mrd Euro für neue Gemeins[...]
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EU-Beschwerde des NABU

Der NABU hat bei der EU-Kommission eine offizielle Beschwerde gegen die Bundes-republik eingereicht. Es geht um den dramatisch schelchten Zustand des Rebhuhns, der in erster Linie auf die fehlgeleitete Agrarpolitik zurückzuführen ist. Seit 1980 sind die Rebhuhnbestände um 91 % zurückgegangen. Nach Ansicht des NABU verstoßen Bund und Länder damit gegen die in der EU-Vogelschutzrichtlinie festgeschriebene Anforde-rung, einen guten Erhaltungszustand aller wildlebenden Vogelarten zu erreichen und dafür angemessene Maßnahmen zu ergreifen.

Es ist mittlerweile bekannt und auch erprobt, wie man das Rebhuhn retten könnte, das zeigen viele Studien. Aber es fehlt am Umsetzungswillen. Als eine wichtige Maßnahme fordert der NABU, dass mindestens 10 % der Agrarlandschaft als Lebensraum für das Rebhuhn und die ländliche Artenvielfalt reserviert werden.

Quelle: NABU Naturschutz heute Winter 2020

"Vogelgrippe" (=Geflügelpest)

"Auch wenn der aktuelle Vogelgrippeerreger des Typs H5N8 oder H5N5 bisher nicht für den Menschen gefährlich ist, sollen tote oder lebende Tiere nicht von den Bürgern eingesammelt werden. Wichtig ist, sich noch lebenden Tieren nicht zu nähern, denn dies bedeutet sehr viel Stress für die Vögel, sondern die Wildtiere in der Natur in Ruhe genesen oder evtl. auch sterben zu lassen. Hunde und Katzen sollten ferngehalten werden. Singvögel sterben sehr selten an der Vogelgrippe."

Quelle: PM Zweckverband Veterinäramt JadeWeser vom 11.11.2020

 

Verendete Vögel sollen durch die Bauhöfe der Gemeinden entsorgt werden, sind also dort zu melden. In WHV ist die Feuerwehr zuständig.

PM des Veterinäramtes JadeWeser zur Vogelgrippe im Herbst/Winter 2020
Pressemitteilung_Vogelgrippe_Aufstallung[...]
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Ist schon jemandem aufgefallen, dass es in diesem Herbst/Winter 18/19 keine Meldungen - soweit mir bekannt - zur "Vogelgrippe" (Geflügelpest) gegeben hat? Dabei sind die "bösen" Verursacher, die Zug-vögel, doch seit Monaten hier, machen sich z. T. schon wieder auf den Heimweg. Fazit: Die Seuche wurde/wird vom Menschen eingeschleppt, nicht von den Zugvögeln! Das FLI hat nur einseitig geforscht.

 

Typisch Mensch! Natürlich sind nun wieder die Anderen, die Wildvögel, die Schuldigen. Es ist nicht bekannt, wie viele Wildvögel den Erreger in sich tragen ohne daran zu sterben. Doch für die Ausbreitung von H5N8 ist im Wesentlichen der Mensch verantwortlich ähnlich wie bei der Afrikanischen Schweinepest (ASP). Immerhin sind die Zugvögel aus dem Osten schon seit Oktober/November 2019 in D. Im Winter 2018/19 waren die Wildvögel auch da, doch gab es meines Wissens keine nachgewiesenen Vogelgrippefälle. Dann hätte es sicher eine "Alarm!Alarm!"-Meldung der Medien gegeben.

Insektenvielfalt in Niedersachsen
Was kann jeder tun, um den Insekten zu helfen? Tipps usw. für den Stopp des Insektenrückgangs
Insektenvielfalt-in-Niedersachsen_5.Aufl[...]
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Warum benötigt die Menschheit Insekten?

beispielhaftes Schema dazu

BUND-Insektenatlas 2020
insektenatlas_2020.pdf
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Pressemitteilung BUND zum Insektenatlas 2020
BUND Insektenatlas PM 2020-01-09.pdf
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Zerstörung / Versiegelung der Natur   Bauen auf der grünen Wiese?

Bedarf eigentlich keines Kommentares, aber: Könnte es sein, dass sich der Umweltminister mehr um die Energie kümmert als um die Umwelt? Werden Ressourcen im Ministerium für eine VO zum Dezimieren des Wolfes gebunden? Warum stand davon nichts in meiner Regional-zeitung?

Pressemitteilung zum Bericht zur Lage der Natur in D
BfN PM 2020-05-19 bericht-lage-natur.pdf
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Die Lage der Natur in Deutschland
Ausführliches Informationspapier des Bundesamtes für Naturschutz (BfN)
bericht_lage_natur_2020_bf.pdf
PDF-Dokument [2.2 MB]

Infos

FFH-Bericht 2019    hier

Nationaler Vogelschutzbericht 2019  hier

Glyphosat-Verbot in Gärten noch in 2020

Die Pflanzenschutz-Anwendungsverordnung soll dahingehend geändert werden, dass glyphosathaltige Unkrautvernichtungsmittel (= Herbizide) von Gärtnern und Garten-besitzern schon in 2020 nicht mehr genutzt werden dürfen. Die ÄnderungsVO befindet sich in der Abstimmung zwischen den zuständigen Ressorts (Ministerien). Die Grünen fordern ein Verbot dieser Mittel auch in der Landwirtschaft, denn in diesem Bereich würde die größere Menge an Herbiziden verbraucht.

Quelle: NWZ 2020-02-24, S. 24

 

Zum Erhalt der Artenvielfalt ist die Forderung sicher richtig. Die betroffenen Landwirte (Misch- und Ackerbaubetriebe) haben dann mehr Arbeitsgänge auf den Feldern zu erledigen und benötigen höhere Erzeugerpreise. Entscheidend ist, dass wir als Ver-braucher bereit sind, höhere Lebensmittelpreise zu akzeptieren. Eine Beschränkung auf heimische / EU-Produkte macht dann auch Sinn.

Braunbär in Bayern gesichtet

Nach Bär "Bruno" - 2006 erschossen - ist offiziell ein zweiter Braunbär im Landkreis Garmisch-Partenkirchen per Wildtierkamera festgestellt worden. Das bayerische Landesamt für Umwelt (LfU) versucht, mehr über das Tier herauszufinden.

Für die Almbauern ist schon klar: "Man hofft, dass er sich wieder vom Acker macht." (Hans Stöckl, Geschäftsführer des Almwirtschaftlichen Vereins Oberbayern). "Natürlich sind die Almbauern in Sorge. Aber solange er sich zurückhaltend verhält und Schafe und andere Weidetiere in Ruhe lässt, ist es kein Problem", so Stöckl. Zudem sei die Almsaison für dieses Jahr vorbei.

Quelle: NWZ 2019-10-25, S. 7

 

Die Nahrung der Braunbären besteht überwiegend aus pflanzlicher Kost (zu 70-80%). Als Allesfresser nehmen sie auch Aas sowie von Würmern über Kleinsäuger bis hin zu größeren Tieren. "Bruno" wurde wohl seine Naschhaftigkeit zum Verhängnis: er liebte Honig und den gibt es nur in der Nähe von Menschen.

Alle Bären lieben Honig und so ist das Schlimmste zu befürchten.

In Bayern als Bär

da hat man es schwer;

frisst man auch nur ein Schaf

geht's - bumm - ab in den Dauerschlaf.

Drum sei dir, Bär, ein Rat gegeben:

Schwirr ab, so bleibst du am Leben.

Frankreich stoppt Jagd auf Brachvögel

6000 Große Brachvögel dürfen in der Jagdsaison 2019/20 nun doch nicht geschossen werden. Für andere Arten sieht es weniger gut aus. (siehe download)

Quelle: DDA-Newsletter 2019-09-09,

https://www.dda-web.de/#2019_09_09_frankreich_stoppt_ja

Frankreich stoppt Jagd auf Gr. Brachvogel
Gbv F stoppt Jagd.pdf
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Insektensterben und Windenergie

Welcher Zusammenhang besteht dort mit großer Wahrscheinlichkeit?

  taz 2019-03-24      taz-Artikel         WELT 2019-03-17    WELT-Artikel

Bayer-Monsanto ist auf Bienenjagd - mit Flupyradifuron!

Gerade erst hat die EU drei Neonikotinoide verboten, weil sie Hummeln, Bienen und Schmetterlinge töten. Jetzt legt der Chemiegigant einfach mit der nächsten Pestizidmischung nach – wieder ist sie tödlich für Bienen. Sie wirkt besonders perfide. Man behandelt das Saatkorn, und das Nervengift wirkt in allen Teilen der Pflanze: Stängel, Blätter und Blüte werden giftig.[1]

Im Frühjahr protestierten Hunderttausende gegen giftige Neonikotinoide. Mit Erfolg – Agrarministerin Julia Klöckner und Umweltministerin Svenja Schulze stimmten im EU-Rat für ein Verbot. Das reichte für die Mehrheit. „Was der Biene schadet, muss vom Markt“, sagte Klöckner im Interview.[2] Jetzt müssen Klöckner und Schulze dazu stehen – und auch die Zulassung der neuen Giftmischungen verhindern. 

Bayer-Monsanto hat es eilig: Schon im August könnten die ersten Pestizidmischungen mit Flupyradifuron auf den Markt kommen. Klöckner und Schulze müssen das verhindern – und dürfen nicht vor Bayer-Monsanto einknicken. Gemeinsam mit dem Umweltinstitut München wollen wir deshalb 350.000 Unterschriften gegen das Bienengift sammeln – und sie den Ministerinnen persönlich übergeben.

Pestizide kann man wie folgt einteilen:

  • Akarizide gegen Milben/Spinnentiere.
  • Avizide gegen Vögel.
  • Bakterizide gegen Bakterien.
  • Fungizide gegen Pilze.
  • Herbizide gegen Pflanzen:
    • Algizide gegen Algen.
    • Arborizide gegen Gehölze.
    • Graminizide gegen Gräser.
  • Insektizide gegen Schadinsekten.
  • Molluskizide gegen Schnecken.
  • Nematizide gegen Nematoden (Fadenwürmer).
  • Ovizide gegen (Insekten-)Eier.
  • Rodentizide gegen Nagetiere.
  • Viruzide gegen Viren und Viroide.

Mittel zur Verhütung von Wildschäden:

  • Wildverbiss- und Vergrämungs-Mittel.
  • Schälschutz-Mittel.
  • Fegeschutz-Mittel.

Weitere Pflanzenschutzmittel:

  • Beizmittel zur Behandlung von Saat- und Pflanzgut.
  • Mittel zur Bodenentseuchung.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Pestizid

Als Avizid bezeichnet man eine chemische Substanz, die dazu benutzt wird, (Schad-)Vögel zu töten. Die Verwendung von Aviziden ist in Deutschland und vielen anderen Ländern heutzutage durch gesetzliche Regelungen stark eingeschränkt oder verboten. Als Ersatz dienen Substanzen, die die Vögel abstoßen (Repellentien) oder die bei einzelnen Tieren Reaktionen auslösen, die geeignet sind, den ganzen Schwarm zu vertreiben.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Avizid

Die Agro-Chemie-Industrie hat sich mächtig breit gemacht auf unseren Feldern. Sie tötet Insekten – und zwingt die bäuerliche Landwirtschaft zum Rückzug. Zu viel Gülle gefährdet das Trinkwasser.[3] Hecken und Wiesen verschwinden aus der Landschaft. Das Insektensterben hat Folgen für viele andere Tiere: Igel, Vögel, Fledermäuse und Frösche finden nicht genug zu fressen.[4] Diese Zerstörung zahlen wir auch noch selbst: Großbetriebe und Investoren greifen Agrarsubventionen ab – und machen so noch mehr Profit.[5] 

Um das Sterben in der Natur zu stoppen, müssen wir uns Bayer-Monsanto und Co. entgegenstellen – und zwar gemeinsam. Glyphosat, Neonikotinoide, Flupyradifuron: Pestizid für Pestizid muss vom Acker. Unser aller Hartnäckigkeit zeigt Erfolge. Vor ein paar Jahren konnten die Konzerne noch weitgehend ungestört mit Ackergiften Geschäfte machen. Mittlerweile sind Pestizide ein großes politisches Thema.  

Bei den Neonikotinoiden hat die Umweltbewegung einen wichtigen Sieg errungen. Dazu haben Hunderttausende mit ihrem Engagement beigetragen. Jetzt müssen wir dranbleiben – damit Bayer-Monsanto unseren Erfolg nicht wieder zunichte macht. Fordern Sie jetzt von Klöckner und Schulze, den neuen Bienenkillern die Zulassung zu verweigern!

Quellen:

[1] „Roulette für die Bienen“, Frankfurter Rundschau, 19. März 2018
[2] „Was der Biene schadet, muss vom Markt“, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25. März 2018
[3] „Gefahr fürs Trinkwasser“, Süddeutsche Zeitung Online, 6. August 2017
[4] „Das Insektensterben bedroht unsere Lebensgrundlagen“, Süddeutsche Zeitung Online, 4. November 2017
[5] „So viel Geld fließt an Konzerne, weil sie Land besitzen“, Spiegel Online, 31. Mai 2018

 

https://aktion.campact.de/bienengift/appell/teilnehmen?utm_campaign=%2Fbienengift%2F&utm_medium=recommendation&utm_source=rec-lc&utm_term=inside_flow

Freilandverbot für drei bienenschädliche Insektengifte

Am Freitag haben die EU-Staaten durch qualifizierte Mehrheit im zuständigen Ausschuss beschlossen, drei Neonicotinoide ( = Pestizide) nur noch in Gewächshäusern zuzulassen. Im Freiland, also den Äckern, ist das Spritzen mit den Neonicotinoiden Clothianidin, Thiamethoxam und Imidacloprid verboten.

Ob das Verbot sofort in Kraft tritt oder eine Übergangsphase vereinbart wurde, ist mir momentan nicht bekannt.

(28.04.2018)

Bundeslandwirtschaftsminister (BMEL) 

vs. Bundesumweltministerin (BMU)

BMEL stimmt Verlängerung der Zulassung von GLYPHOSAT um 5 Jahre entgegen anderer Ansicht der BMU zu!  ARD: Näheres 

Nordwest Zeitung 2017-11-28

GLYPHOSAT

Was ist Glyphosat?

Glyphosat ist das weltweit am häufigsten verwendete Pflanzengift. Das Totalherbizid tötet jede Pflanze, die vorher nicht entsprechend gentechnisch verändert wurde. In Deutschland wird Glyphosat vor allem eingesetzt, um Felder vor der Aussaat von Wildkräutern zu befreien. In anderen Ländern spielt auch der Anbau von glyphosatresistenten Pflanzen eine große Rolle.

Glyphosat wurde von dem US-Konzern Monsanto patentiert und ist auch unter dem Namen Round-Up bekannt. Inzwischen ist das Patent ausgelaufen und zahlreiche Firmen bieten Pestizide mit Glyphosat an.

Warum ist Glyphosat gefährlich für die Gesundheit?

Glyphosat wurde von der Krebsforschungsagentur der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als „wahrscheinlich krebserregend“ eingestuft. Laut den Expert/innen der WHO gebe es „überzeugende Belege“ dafür, dass Glyphosat bei Labortieren wie Mäusen und Ratten Krebs verursache. Außerdem sehen die WHO-Expert/innen „begrenzte Belege“ dafür, dass Glyphosat auch beim Menschen krebserregend wirkt. Die WHO hat das Herbizid in die zweithöchste Risikostufe („wahrscheinlich krebserregend“) eingestuft.

Warum ist der EU-Risikobewertung für Glyphosat nicht zu trauen?

Damit die Zulassung von Glyphosat verlängert werden kann, musste das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) die Gefahren des Pestizids für Mensch und Umwelt untersuchen. Mit diesem Gutachten hat das BfR die entscheidende Vorarbeit für die Bewertungen durch die Europäische Lebensmittelsicherheitsbehörde (EFSA) und die Europäische Chemikalienbehörde (ECHA) geleistet. Doch das BfR hat in seinem Gutachten entscheidende Passagen aus dem Zulassungsantrag von Monsanto abgeschrieben – und das nicht kenntlich gemacht.

Außerdem wurden wichtige Studien, die eine Krebsgefahr belegen, als irrelevant aussortiert. Eine unabhängige Prüfung der Gesundheitsgefahren durch Glyphosat hat das BfR nicht vorgenommen. Aus diesem Grund fordern inzwischen zahlreiche EU-Abgeordnete einen Untersuchungsausschuss, der die Vorgänge bei der Glyphosat-Bewertung aufklären soll.

Wer entscheidet über die Genehmigung von Glyphosat?

Die Hersteller von Glyphosat haben bei der EU beantragt, dass die Genehmigung für Glyphosat verlängert wird. Die EU-Kommission hat eine Wiederzulassung für zehn Jahre vorgeschlagen. Darüber stimmen die EU-Staaten voraussichtlich am 25. Oktober ab. Mehrere Länder, darunter Frankreich, Italien und Österreich, wollen mit Nein stimmen.

Im vergangenen Jahr hat sich Deutschland enthalten und somit die Verlängerung der Zulassung um 18 Monate ermöglicht. Mit Deutschlands Enthaltung gab es 2016 nicht genügend Länder, die gegen die Zulassung stimmten.

Warum ist Glyphosat schlecht für die Umwelt?

Neben den Gefahren für die Gesundheit ist Glyphosat auch eine große Bedrohung für die Artenvielfalt. Als Totalherbizid tötet Glyphosat alle Pflanzen auf dem Acker, die nicht entsprechend gentechnisch verändert wurden. Die Folge ist ein starker Rückgang von Wildkräutern, die wiederum die Nahrungsgrundlage für Insekten und Vögel sind. Auch für Regenwürmer, Amphibien und Fische sind negative Auswirkungen belegt.

Welche Alternativen gibt es?

Das dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft unterstellte Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen (JKI) zeigte 2016 in einer Studie, dass mechanische Methoden wie das Pflügen und der Einsatz des Grubbers die gleiche Wirkung haben wie Glyphosat. Wenn Landwirte sowieso den Pflug nutzen, dann ergeben sich laut JKI auch keine ökonomischen Verluste.

Die Autor/innen des Glyphosat-Reports des Pestizid-Aktions-Netzwerks PAN International betonen zudem, dass Wildkräuter auf dem Acker die Produktivität nicht grundsätzlich verringern. Im Gegenteil: Wildkräuter könnten eine wichtige Rolle dabei spielen, Schädlinge zu bekämpfen, die Qualität der Böden zu verbessern und die Ernteerträge zu erhöhen.

Quelle:

https://www.campact.de/glyphosat/jamaika-appell/teilnehmen/?utm_campaign=%2Fglyphosat%2F&utm_term=link-2&utm_content=random-c&utm_source=%2Fglyphosat%2Fjamaika-appell%2F&utm_medium=Email

 

Weitere Infos

Von eskp.de, CC-BY 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=50095828

Auch wir Menschen, die wir ebenso am Ende der Nahrungskette stehen, nehmen über Nahrung aus dem Meer Plastik auf, allerdings nur solchen, der im Laufe der Zeit zu Nanopartikeln zerrieben wurde und auf Dauer in der Umwelt zu finden ist.

Fazit:

1. Müllentsorgung im Meer gehört weltweit verboten, nicht nur in nationalen Gewässern.

2. Nutzung von Plastikprodukten so viel wie möglich vermeiden

3. gebrauchtes Plastik ins Recycling geben

 

drei Links zum Thema:

n-tv.de  ; planet-wissen.de ; wwf.de

aktualisiert am:

23.07.2021

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