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Entwicklungen am Wangermeer 2017

Rekultivierungsmaßnahme mit Kleiabbau

Ausbaggern der Rekultivierungsfläche 22.08.2017

Baggerfortschritt am 22.08.

Aushub am West- (li.) und Südost-Rand der Fläche am 06.08.

Baustelle eingerichtet, Vorarbeiten beendet, Abfuhr des Aushubs hat begonnen

(01.08.2017)

Ertüchtigung der Fahrstrecke zwischen Ufer und der Straße nach Funnens mit Eisenplatten, der Nordweg bis zur Baustelle wird so ertüchtigt;

die gesamte Maßnahme soll laut Pressebericht bis Ende Oktober abgeschlossen sein, wenn das Wetter mitspielt.

(26.07.2017)

östliche (li.) und westliche Absperrung des Nordweges am Wangermeer seit 25.07.

(26.07.)

24.02.  2. Besprechung wegen der Rekultivierung, die nun schon in der Brutzeit - nach dem 23.04. - begonnen werden soll, um den LKW-Verkehr aus der Hauptsaison herauszuhalten. Dies der Wunsch der Gemeinde und des NLWKN, das auf die Witterungsrisiken im Herbst hinwies. Immerhin wird die Maßnahme ca. vier Monate dauern. Von den Naturschutzvertretern wurde auf die in 2016 dort brütenden Arten verwiesen (s.u.). Vergrämung der Brutvögel mit Flatterband wurde sowohl vom Naturschutz als auch Landkreis abgelehnt, doch fanden die Teilnehmer zwei mögliche Lösungen:

1. Baubeginn nach den Osterferien, wenn bis zum 16.03. die betroffenen Gräben durch Ausmähen des Schilfes für die Schilfbrüter uninteressant gemacht werden;

2. Baubeginn nach Ende der Brutzeit, also die ursprüngliche Version.

(C)bing.com/maps, Bearbeitg. VKP

Nordufer Ostabschnitt Bruten 2016  BN/BV

(1) Uferschnepfe  4x         BN=Brutnachweis

(2) Kiebitz  6x                   BV=Brutverdacht

(3) Bluthänfling  >6x

(4) Schilfrohrsänger >13x

(5) Blaukehlchen  >3x

(6) Schwarzkehlchen  >2x

(7) Rohrammer  >7x

(C)bing.com/maps, Bearbeitg. VKP

Nordufer Westabschnitt Bruten 2016

(8) Sumpfrohrsänger  >1x

(9) Feldsperling  1x

(10) Teichrohrsänger  >1x

Hö = Höckerschwan  1x

Br = Blässralle (-huhn)  10x

Dg = Dorngrasmücke  1x

Mg = Mönchsgrasmücke  1x

(C) NLWKN

So könnte die Fläche nach der Rekultivierung aussehen: ca. 2/3 Flachwasser mit einer Tiefe bis zu 0,5 m mit Insel, 1/3 bis max. 2 m tief als Rückzugsbereich für Amphibien im Winter, keine Anbindung ans Wangermeer, vorhandene Wassermenge nur von Niederschlägen abhängig, also sehr variabel, Ufer werden z. T. bepflanzt

(C)www.bing.com/maps / Bearbeitung: V.K.Prueter

Bei einer Besprechung am 12.01. in der Kreisverwaltung (Teilnehmer: Untere Naturschutzbehörde LK, Leitung Eigenbetrieb Wangermeer, NLWKN Deichbau, Naturschutzbeauftragter LK, WAU-Vertreter) wurde der restliche Kleiabbau nordöstlich der jetzigen Uferlinie des W'meeres besprochen und ein dahingehender Konsens unter allen Beteiligten gefunden, dass der Abbau nach dem Ende der Brutzeit (15.07.) erfolgen soll. Es stellte sich bei dem Gespräch heraus, dass die Abbaufläche eine Kompensationsfläche für die Schaffung des W'meeres und zu rekultivieren ist. Schon bis zum 30.06.2016 hätte die Maßnahme fertig sein sollen.

Bau eines Fuß-Radweges, Park- / Wohnmobilstellplatzes sowie kleiner Slipanlage mit Zufahrt von L 809 ans W'meer

Bauarbeiten am Fuß-/ Radweg wurden am 10.04. bis auf wenige Kleinigkeiten beendet.

Für den Park- und Wohnmobilstellplatz gilt das oben Gesagte auch.

Osterfeuer am Wangermeer 2017

bis 31.03.

Anlieferung enormer Mengen Brennmaterial von privat und kommerziellen Dienstleistern; keine Umschichtung vor dem 01.04. = Beginn der Brut- und Setzzeit in NI

04.04.

erste Arbeiten durch Anhäufung des Brennmate-rials; die Menge ergibt ein Riesenfeuer, welches die benachbarten mind. 9 Kiebitz- u. evt. eine Uferschnepfenbrut beeinträchtigen wird / könnte je nach Windrichtung; nach Info an die UNB des LK wurde ein Schreddern von gut der Hälfte des Materials angeordnet.

08.04.

Bei einem Ortstermin wurde ein Kompromiss ge-funden: 2x durch Belaufen des Haufens eine Ansiedlung von Tieren verhindern; am Oster-samstag totale Umschichtung des rechten Teiles auf den linken Bereich (s. Foto)

22.03.  starkes Zoom-Fernglas (nicht versichert) weg, Schloss unversehrt, daher meine Annahme, es wurde von der Gemeinde abgebaut; wurde es auch, aber von Dieben. Damit erfüllte sich leider eine Prophezeiung. Recherchen der Gemeinde ergaben, dass es zwischen dem 11. und 16. 03. geklaut wurde.

21.03.

Material für die Verstärkung des Ufers am SW-Weg, aber was für eines!

s. Foto unten

beträchtlicher Teil an Bauschutt

im Bodenmaterial

17.03.

der nächste Maisacker durch Grünlandumbruch (Mähwiese) direkt nördlich des W'meeres

Wasserstand des Wangermeeres

Dieser hängt nur von den Niederschlägen ab, Zuflüsse gibt es nicht. Die in 2013/14 gesetzten Überläufe liegen hoch, um einen hohen Wasserstand zu gewährleisten. Die Folgen sind hinlänglich bekannt: z. T. starke Uferab-brüche, besonders im Norden, Osten und Süden. Die technische Leitung des Eigenbetriebes W'meer geht (ging?) davon aus, dass durch hohen Wasserstand die Abbrüche verringert werden. Dabei sollte jedem Küsten-bewohner klar sein: Ständig am Deich stehendes Wasser führt unweigerlich zur Zerstörung desselben. Nicht umsonst ist das Deichvorland flach, um die Kraft der Wellen zu brechen.

Die zwei Überläufe im Osten wurden in 2016 zwar tiefer gesetzt, doch nicht in ausreichendem Maße. Folgen: siehe Fotos

Durch mangelnden Abfluss und erhebliche Niederschläge hat sich das Wasser einen eigenen Abfluss gesucht und gefunden. Hier ist es eine Frage der Zeit, bis das Wasser so viel Boden fortgeschwemmt hat, dass es in großen Mengen abfließt. Noch hält sich der Abfluss in Grenzen.  (13.03.2017)

Dieser Überlauf im Osten war verstopft, also kein Abfluss. Auf meine Info hin wurde das Rohr gereinigt, jetzt fließt es wieder.

(13.03.2017)

Der 2. Überlauf im Osten fließt normal, doch ist die ablaufende Menge zu gering, um den ungewollten Überlauf zu verhindern.

(13.03.2017)

Ein 3. und 4. Überlauf im Norden liegen zu hoch = so gut wie kein Abfluss.

(13.03.2017)

Ein 5. am Südwestweg ist fast trocken = zu hoch.

9. KW 

Aufreinigung des am Ostrand des W'meeres verlaufenden Grabens, der damit in diesem Jahr für Schilfbrüter möglicherweise nicht mehr interessant ist.

Eine positive Absicht steckt dahinter

(s. Folgefoto)

Der Aushub wurde an der Uferkante des W'meeres abgelegt. Von dort soll er ins Wasser geschoben werden in der Hoffnung, dass die im Aushub vorhandenen Schilf-rhizome wurzeln und so einen natürlichen Schutz des Ufers bilden. Es heißt: Daumen drücken!

activity-park (ex-Fußballgolf)

07.03.   Genehmigung des Bebauungsplanes (BP) "Wangermeer-Ost" durch den Ausschuss für Gemeindeentwicklung und Sanie-rung; oranger Bereich = Sondergebiet (SO) "Erholung"; auf ihm will der Pächter ein massives Gebäude für eine Ganzjahres-gastronomie mit Sanitärräumen errichten, dazu ein massives Materiallager. Grün = Grünflächen "Erholung, Sport- und Freizeit-einrichtungen, weiß (am Nordrand) = Kompensationsfläche

19.02.  Pacht des Wangermeeres für 12 Jahre laut Angelverein Jever (AVJ) ein Schnäppchen, da für 70 Hektar Wasserfläche nur 1.000 € pro Jahr bezahlt werden müssen. Von 2015 bis incl. 2020 erfolgt die Nutzung sogar pachtfrei. Für andere kleinere Gewässer muss erheblich mehr Pacht gezahlt werden. (Quelle: NWZ 21.02.2017)

Für den Eigenbetrieb Wangermeer sind 1.000 € möglicherweise "peanuts" im Verhältnis zu den Schulden von ca. 5 Mio.Euro.

Artikel NWZ

10.02. 

offizielle Einweihung des Beobachtungsstandes und der Storchennisthilfe - gefördert durch die BINGO-Stiftung - durch den Bürgermeister, Ratsmitglieder sowie Vertreter des Naturschutzes, des Angelvereins und der Presse (D. Salverius/  Jeversches Wochenblatt, A. Brüggerhoff / Nordwest Zeitung, H. Niemann / Wilhelmshavener Zeitung)  bei eisigem Ostwind

Artikel Jeversches Wochenblatt vom 11.02.2017;

auch der Artikel in der NWZ erschien am 11.02.

28./29.01.  Grüne Woche in Berlin; Eigenbetrieb Wangermeer stellt das Gewässer mit seinen touristischen Nutzungsmöglichkeiten sowie Hohen-kirchen und Umgebung vor.

aktualisiert am:

23.08.2017

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